Heute haben wir den bis dato vierten Gastlog für euch, diesmal vom stadtkindFFM. Großartiges kommt auf euch zu! Viel Spaß beim Hören!
Playlist:
1. Verf#%kter Pitbull (Intro) 2. Pariah - Detroit falls 3. Photek - 101 4. Future Sound Of London - Dead cities 5. Anthony Rother - Nacht der Götter
1. Verf#%kter Pitbull (Intro)
Das Intro ist ein Mitschnitt eines Gesprächs, was ein Typ über sein Headset zur Feierabendzeit an einer vollsten U-Bahn-Station in der City führte. Weil man das nicht alle Tage so mitkriegt, hab ich das mal spontan aufgezeichnet.
2. Pariah - Detroit falls
Ein Beitrag über Pariah beim De:Bug-Magazin weckte jüngst meine Neugier, da der junge Kerl sein musikalisches Debut beim Label R&S gab, was Freunden elektronischer Musik seit den *räusper* 90er-Jahren ein Begriff sein sollte. "Detroit falls" hatte es mir im derzeit noch überschaubaren musikalischen Portfolio besonders angetan.
3. Photek - 101
Es gibt nicht wenige die Photek, im Gegensatz zu Pariah ein alter Hase, als Drum´n´Bass-Legende bezeichnen, aber seine Downtempo-Sachen können sich auch hören lassen. Nach mehreren Jahren ohne VÖ´s gibt es 2011 endlich wieder ein Lebenszeichen von ihm. "Avalanche" ist die EP, "101" ein Track daraus. Bömbchen.
4. Future Sound Of London - Dead cities
The Future Sound Of London waren neben The Prodigy, Chemical Brothers und Leftfield für mich lange Zeit das Beste was (nicht nur) England in Sachen elektronischer Musik zu bieten hatte, weil man sich bei vielen Tracks auf eine Art Soundsafari begab, immer wieder gab es Sounds, die man nicht schon in ähnlicher Form wo anders bereits gehört hatte. Nicht alles war immer groovig, sondern durchaus auch ruhiger und experimenteller, was eigentlich dazu einlädt, sich immer ein ganzes Album, am besten an einem Stück durchgehend, anzuhören. FSOL entdeckte ich 'damals' über das Playstation-Spiel "WipeOut", zu dem sie den Song "We have explosive" beisteuerten- weil etwas schräger, habe ich mich für das "Dead Cities" entschieden- das "I had killed a man, a man who looked like me"-Sample stammt im Übrigem aus dem Film "Deep Cover" mit Larry Fishburne.
5. Anthony Rother - Nacht der Götter
Mit dem Track von Anthony Rother darf nach drei Engländern nun auch mal jemand aus Deutschland diesen Friday Log beenden. Klinisch-steril-, trockene Elektrobeats gepaart mit deutschen Texten, oftmals zum Thema Mensch und Maschine- ein Bezug zu Kraftwerk lässt sich nicht leugnen- nicht als Kopie, eher als Einfluss spür- bzw. hörbar- auch wenn der hier ausgewählte Track, "Nacht der Götter", nicht der exemplarischste dafür ist.
Guten Freitag wünscht VonAbseits! Vorneweg gesagt, wer heute trauern möchte, ist hier an der falschen Stelle.
Los gehts mit Frank Zappa und den Mothers Of Invention, das Lied heißt Penguin In Bondage und entstammt dem wundervollen Livealbum Roxy & Elsewhere. Durch meinen Vater habe ich eine ganz persöhnliche Beziehung zu Zappas Musik, ich bin mit ihr aufgewachsen und höre sie mir heute noch gerne an, am liebsten natürlich auf dem guten, alten Plattenspieler!
Was folgt, ist eine mir voher noch unbekannte Indierockband aus New York, TV On The Radio. Sie wurde 2001 gegründet und besteht ausschließlich aus Afroamerikanern, was für diese Musikrichtung relativ ungewöhnlich ist. Der Song heißt Staring At The Sun und gefällt.
Darauf zu hören ist Stay Fresh von J-Rocc, dem Gründer der Beat Junkies. Das Lied stammt von seinem ersten Album Some Cold Rock Stuf, welches neulich über das Abseitssche Lieblingslabel Stones Throw erschienen ist. Crate diggin at its finest!
Anschließend läuft Stardustin' von Gonjasufi. Dieser ist ein Rapper, Sänger und Yogalehrer aus Kalifornien und veröffentlichte 2010 sein Debütalbum A Sufi And A Killer über Warp, Produktionen stammen unter anderem von Flying Lotus und dem Gaslamp Killer. Absolute Empfehlung!
Zu guter Letzt mal wieder der Hype der Stunde, mal wieder ist es Wiley, der mit neuer Single, Numbers In Action, und dazu gehörigem Video auf sich aufmerksam macht. Minimalistischer Electrobeat und fette Flows, gepaart mit Ohrwurmchorus.
Reingehauen!
Tracklist:
Frank Zappa & The Mothers Of Invention - Penguin In Bondage TV On The Radio - Staring At The Sun J-Rocc - Stay Fresh Gonjasufi - Stardustin' Wiley - Numbers In Action
Cypress Hill - I Want To Get High Linval Thompson - I Love Marijuana Devin The Dude - What We Be On Vybz Kartel - Marie U-Roy - Chalice In The Palace Marsimoto - OC Beatz Barrington Levy - Sensimelia Max Romeo & The Upsetters - Smokey Room Samy Deluxe - Samsemilias Letzten Worte Quasimoto - Greenery
Und Zack! Endlich haben wir mal wieder eine Kamanji Radio Folge fertig gemacht. Und es war schon recht überraschend, dass das tatsächlich die erste in diesem Jahr ist. Aber jetzt ist sie da. Nachdem unser Powerlevel über 9000 erreichte, wurde es Zeit! Mit dabei waren einmalmehr DiePflanze und Niv und es ist ein supahkooles Teil geworden.
Edit: Die Beats unter den Mods sind übrigens alle von Nujabes. Japanischer DJ und Produzent, sehr geile und chillige Tracks. Leider 2010 verstorben.
Tracklist:
Anamanaguchi - Airbrushed Philter - A Dream Sequence Beardyman - Game Over (Latex Quim) La Methode & Dj Vadim - Maximum (Bassnectar & ill.Gates Remix) Marteria - Verstrahlt (King Regina Dubmix) Earl Sweatshirt - Drop Chewy Chocolate Cookies - It Was Only A Kiss Black Milk - Shut It Down feat. AHK Basement Jaxx - Scars (Engine-EarZ Experiment Remix) Heartsrevolution - Switchblade First Aid Kit - Tiger Mountain Peasant Song (Fleet Foxes Cover)
Den folgenden Text hinterließ Kandinsky heute Nacht völlig übermüdet:
Der heutige Log beginnt folkig. Zuerst gibt es nämlich den Track In The Morning von First Aid Kit. Das sind zwei Schwestern aus Schweden. Die eine Jahrgang 1990, die andere sogar erst 1993. Bekannt geworden sind sie durch ihr Cover des Stücks Tiger Mountain Peasant Song von den Fleet Foxes. Vielleicht kennt ihr es, wenn nicht werdet ihr es als glühende Kamanji-Fans in ein paar Tagen kennenlernen. Der nächste Track geht in eine ähnliche Richtung ist aber um einiges rockiger. Es handelt sich um The General Specific von der Band of Horses, die letztes Jahr bereits drittes Album rausgebracht hat und dieses Jahr zum Hurricane kommt. Ich hab bisher vorallem das zweite Album Cease To Begin gehört. Ich finde der Gesang hat was von 70er/80er, mir gefällt's gut. Danach wird's elektronisch. Vor knapp zwei Wochen hat SebastiAn vom allseits bekannten Label Ed Banger Records die Single Embody rausgebracht und seit knapp zwei Wochen versüßt sie mir Autofahrten bei sonnigem Wetter. Ich bin sehr gespannt auf das wohl bald (hoffentlich) folgende Album. Ich hoffe da gibt's dann noch paar Kracher im Stile von Greel oder Dog. Dann folgt von der Band Bonaparte der Track Do You Want To Party. Bonaparte gehören auf jeden Fall zu den interessantesten Bands, die es so in Europa gibt. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen mir sie auch live anzuschauen. Zum Schluss gibt's nochmal Electro, diesmal aus Deutschland. Digitalism kommen aus Hamburg und werden dieses Jahr auch beim Hurricane spielen, und zwar als Ersatz für MSTRKRFT. Das zeigt wohl ihren Stellenwert in Deutschland. In diesem Log gibt es den Track Digitalism In Cairo auf die Ohren.
Ich geh nun schlafen und wünsche ein schönes Wochenende. Trinkt einen auf die 9000. ;-)
Tracklist:
First Aid Kit - In The Morning Band Of Horses - The General Specific SebstiAn - Embody Bonaparte - Do You Want To Party Digitalism - Digitalism In Cairo
Take this you mother- and fistfucking BEEEEEATCHES, Niv zu Gast an den Reglern und deine Mudda tanzt ausgelassen Discofox:
Den Anfang machen Crystal Castles, bestehend aus Alice Glass und Ethan Kath, deren Musik sich durch 8-Bit-basiert klingende Synthies und verzerrten unverständlichen Frauengesang bzw. Frauengeschrei auszeichnet. Dass Alice Glass auch schön singen kann, beweist sie auf dem ersten Album (Crystal Castles I) z.B. im letzten Track Tell me what to Swallow. Dieser Track heißt Xxzxczx Me, was vermutlich als "Excuse Me" zu verstehen ist und ist auch vom ersten Album.
Es folgen Kap Bambino aus Frankreich, die uns mit einer Art Electro-Punk/Noise beschenken. Es ist eine ähnliche Besetzung wie bei Crystal Castles mit Orion Bouvier am Mixer und Caroline Martial am Mikrophon. Der Track heißt Enhate von Album Neutral.
Etwas sanfter wird es mit Borgore und dem Track Broken Rulz von der Borgore ruined Dubstep EP Part 2. Borgore ist der israelische Dubstep-Produzent Asaf Borger, der auch als Death-Metal-Drummer in seiner Band Shabira musikalisch aktiv ist. Diesen Einfluss merkt man speziell in diesem Track, der neben dem für Dubstep typischen langsamen Rhythmus, auch Blast-Beats enthält. Borger ist mittlerweile als Dubstep-Produzent so bekannt, dass es eine Schande ist, dass es noch keinen deutschen Wikipedia-Eintrag gibt.
Dieser Track wird abgelöst von dem französischen Cross-Over Künstler Igorrr, der barocke Klassik mit Trip-Hop Elementen, Deathmetal und Beatgefrickel kombiniert – und das auf eine wie ich finde äußert virtuose Art und Weise. Der Track ist von dem 2010 erschienenen Album Nostril und heißt Moldy Eye.
In direkter Überleitung geht es nun noch einen Schritt weiter in Richtung Death-Metal mit der großartigen Band The Black Dahlia Murder, die irsinnige Drums, Melodic Death-Metal Gitarren-Riffs und die schizophrenen Shouts des Fronters mit dem schönen Namen Trevor Strnad, kombinieren. Der Track Spite Suicide ist von ihrem Album Miasma.
In diesem Sinne: Schönes Wochenende ihr Freunde der Musik!
Tracklist:
Crystal Castles - Xxzxczx Me Kap Bambino - Enhate Borgore - Broken Rulz Igorrr - Moldy Eye The Black Dahlia Murder - Spite Suicide
Black Milk - Play The Keys Common - Start The Show Jay Electronica - Exhibit C Pharaohe Monch - What It Is RAG - Ohne Gewähr Torch - Auf Der Flucht feat. Eek-A-Mouse Gang Starr - Deadly Habitz Deltron - Virus 2Trackboy & Echomann - Muchacho Plastico Audio88 & Yassin - Gäste WC feat. Retrogott The Roots - Radio Daze feat. Blu, P.O.R.N. & Dice Raw Maeckes - Jetztzeit (DiePflanze Remix) AZ - Rather Unique
Manji aka. VonAbseits -seines Zeichens passionierter Musikkonsument, und es ist keine vage Behauptung, dass er wohl mehr Musik kennt als die meisten von euch. Dabei vorallem Musik aus den Bereich Hip-Hop, Beat-Gefrickel und Dubstep, doch unser beider Musikgeschmäcker sind sehr breit gefächert.
Mike Kandinsky aka. MikeDares - ebenfalls passionierter Hörer, aber auch Produzent und ein Drittel von King Regina. Er kam vom Rock zum Metal zum Electro zum Hip-Hop und ist inzwischen vor allem im Bereich Electro/Dubstep und Hip-Hop heimelig, doch den Wurzeln weiterhin nicht abgeneigt.
Zusammen sind wir Kamanji, schreiben Einträge zu dem was uns - vorallem musikalisch - bewegt und machen in unregelmäßigen Abständen unsere kleine/feine Radiosendung Kamanji Radio und die Friday Logs. Oft mit Unterstützung diverser Freunde. Gespielt wird, was gefällt. Ohne Genrebeschränkung. Ohne feste Kriterien.
Außerdem gibt es aber auch das Kamanji Soundsystem. Das sind dann auch VonAbseits und Kandinsky, aber außerdem auch Niv & DiePflanze die zwei anderen bei King Regina, die ihr auch öfter hier im Blog antreffen könnt, z.B. bei Kamanji Radio Folgen. Unsere Gefilde sind vorallem Electro und Dubstep, aber auch chillige Sachen, wie Hip-Hop, Reggae und Singer/Songwriter, legen wir gerne mal auf, je nachdem was gefragt ist.